MEIN RÜCKBLICK auf 15 Jahre Praxistätigkeit

Wo sind die Jahre geblieben??

Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich mein Schreiben aufsetze, um meine Praxis beim Gesundheitsamt Landau zum 18. Dezember 2000 anzumelden.
Seitdem sind 15 Jahre vergangen. 15 Jahre, in denen ich viel gelernt habe, viele Hindernisse beseitigen musste, und viele, viele Erfahrungen gemacht habe.

Ich hatte eine Vision:
Ich wollte die Menschen darin unterstützen gesünder, zufriedener und erfüllter zu leben! Ich war nicht an kurzfristigen Erfolgen interessiert. Ich wollte an die Wurzel! Dorthin, wo Krankheit entsteht. Nach diesen Kriterien suchte ich meine Therapieformen aus.
Ich begann mit Kinesiologie, Hochpotenz-Homöopathie, Akupunktur und Dorn-Therapie. 
Ich war sehr enthusiastisch und brachte viel Durchhaltevermögen mit. Dies brauchte ich auch für die anfänglichen Durststrecken und Widerstände. Mir war damals nicht bewusst, wie viel Pionierarbeit ich leistete.

Victor Hugos Satz.
Nichts ist so stark, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist!“
war von Anfang an mein Leitspruch. Damit konnte ich mich und meine Arbeit absolut identifizieren und ich wusste: die Gesellschaft ist reif!
Wenn ich heute darüber nachdenke, hat dieser Satz für mich auch heute noch Gültigkeit.
Immer noch sehe ich mich als Pionier der Gesellschaft. Vor 15 Jahren war Psycho-
somatik ein Wort, das oft belächelt wurde. Damals waren Burnout oder Depression noch nicht salonfähig.
In vielen, vielen Vorträgen und Seminaren habe ich die Menschen unterstützt, ihren Blickwinkel für sich, ihren Körper und die psychisch-seelischen Hintergründe des Leidens zu verändern und den Mut aufzubringen, diesen Weg der Eigenverantwortung zu gehen. 

Ganz viel hat sich seitdem geändert.
Längst bin ich aus der Psychosomatik herausgewachsen. Dies hatte natürlich mit meinem eigenen Entwicklungsweg und Reifeprozess zu tun.
Es gibt mittlerweile viele, die auf diesem Weg nachkommen. Mein Weg führt mich immer weiter. Gesellschaftlich greife ich in meinen Vorträgen und Seminaren gerne Themen auf, die am Puls der Zeit sind. Wo der Druck sichtbar wird, noch nicht spruchreif für die breite Masse, aber doch reif für einen kleinen Teil der Gesellschaft.

Was ich heute im Rückblick sehe, ist, dass ich nie aufhörte, nach unterstützenden Methoden zu suchen, um die Menschen schneller und leichter auf ihren eigenen Weg zurückzuführen. Nie gab ich mich mit einer Stufe zufrieden. Immer wieder hinterfragte ich mich und meine Arbeit und suchte nach der Essenz.
Durch meine vielen Fort- und Weiterbildungen erhielt ich viele Werkzeuge, die ich gerne in meiner Arbeit verknüpfte und so einen ganz eigenen Therapiestil entwickelte.
Meine Fort- und Ausbildungen waren stark mit meinen eigenen Entwicklungen verknüpft. Sie führten mich immer mehr auf die psychisch-seelische Ebene. Hier fühle ich mich richtig zu Hause. 

Ich weiß nicht, wo mich der Weg noch hinführt.
Wenn ich zurückschaue, freue ich mich, so viele Erfahrungen gemacht haben zu dürfen und so viele verschieden Ansatzmöglichkeiten in der Therapie zur Verfügung zu haben.

Ich bin sehr, sehr dankbar, dass mich das Leben auf diesen Weg geschickt hat.
Er erfüllt mich mit Freude, Zufriedenheit und ganz viel Dankbarkeit. Nicht nur dem Leben gegenüber, sondern auch meinen vielen Ausbilder/innen, Wegbegleiter/innen und natürlich meinen vielen, vielen Patient/innen und Klient/innen, die mich immer wieder gefordert und gefördert haben, meinen Weg weiterzugehen. 

Mein Blick geht weiter nach vorne.

Es ist nicht immer leicht, Pionier zu sein. Aber es erfüllt mich nach wie vor mit einer großen Zufriedenheit und ich bin gespannt auf die nächsten 15 Jahre!